Grümpelturnier
Kiechlinsbergen
2009
Als "Domstadt United"
LOGBUCH
Last
Update: 21.07.2009
Das Team
Wechsel
Zugänge:
-
Abgänge:
SirLord da Kähnt von Ehrenfeldisch (Sportinvalide)
Die Spieler
TOR
Marc
Spiele (2009/Gesamt): 5 / 21
Tore (2009/Gesamt): 0 /
0
DEFENSIVE
Fellmo
Spiele (2009/Gesamt): 5 /
21
Tore (2009/Gesamt): 1 /
3
Fränk
Spiele (2009/Gesamt): 5 / 15
Tore (2009/Gesamt): 1,5 / 3,5
OFFENSIVE
Dan
Spiele (2009/Gesamt): 5 /
25
Tore (2009/Gesamt): 2 /
11
Mö
Spiele
(2009/Gesamt): 5 / 21
Tore (2009/Gesamt): 5,5 /
25,5
Roy L. Flush
Spiele (2009/Gesamt): 5 /
15
Tore (2009/Gesamt): 1 / 5
FlowDee
Spiele (2009/Gesamt): 5 / 15
Tore (2009/Gesamt): 1 /
2
Adebo
Spiele (2009/Gesamt): 5 /
11
Tore (2009/Gesamt): 2 /
4
Der Spielplan
Sportwoche 2009 - Samstag, den 18.07.2009
Gruppe 1:
Höp Höp De Löden Döden - Domstadt
United 0:2
Tore: Adebo, Dan
D'Steinbeisser - Fäschdraum 2:1
Höp Höp De Löden Döden - SV Wröööb 4:2
Domstadt United - D'Steinbeisser 1:2
Tor: Mö
Fäschdraum - SV Wröööb 2:3
D'Steinbeisser - Höp Höp De Löden Döden 2:1
Domstadt United - Fäschdraum 4:1
Tore: 2,5xMö, 0,5xFränk, Roy L. Flush
SV Wröööb - D'Steinbeisser 2:3
Fäschdraum - Höp Höp De Löden Döden 1:6
SV Wröööb - Domstadt United 0:3
Tore: Mö, FlowDee, Fränk
1. D'Steinbeisser
2. Domstadt United
3. Höp Höp De Löden Döden
4. SV Wröööb
5. Fäschdraum
Gruppe 2:
Spezi Club - Stärk 0:3
Starensemble Mir - C2H5OH-Freunde Amoltern 6:1
Spezi Club - SC Hamlippe 0:3
Stärk - Starensemble Mir 2:2
C2H5OH-Freunde Amoltern - SC Hamlippe 0:3
Starensemble Mir - Spezi Club 5:2
Stärk - C2H5OH-Freunde Amoltern 1:0
SC Hamlippe - Starensemble Mir 1:1
C2H5OH-Freunde Amoltern - Spezi Club 1:4
SC Hamlippe - Stärk1:1
1. Starensemble Mir
2. SC Hamlippe
3. Stärk
4. Spezi Club
5. C2H5OH-Freunde Amoltern
Gruppe 3:
Alemania Muni - kurz & schmerzlos 1:1
Superkicker - B3 Sportihocker 1:2
Alemania Muni - Superkicker 3:0
kurz & schmerzlos - B3 Sportihocker 4:0
B3 Sportihocker - Alemania Muni 2:4
kurz & schmerzlos - Superkicker 7:1
1. kurz & schmerzlos
2. Alemania Muni
3. B3 Sportihocker
4. Superkicker
Gruppe 4:
Bärebisser - TSV Speckdiddli 3:1
Füße Gottes - Kick off Kapusta 9:0
Bärebisser - Füße Gottes 0:7
TSV Speckdiddli - Kick off Kapusta 6:0
Kick off Kapusta - Bärebisser 1:5
TSV Speckdiddli - Füße Gottes 0:4
1. Füße Gottes
2. Bärebisser
3. TSV Speckdiddli
4. Kick off Kapusta
Viertelfinale:
kurz
& schmerzlos - Bärebisser 4:0
Füße Gottes - Alemania Muni 1:5
D'Steinbeisser - SC Hamlippe 3:0
Starensemble Mir - Domstadt United 1:1 / 5:4 n.N.
Tore: Mö / Dan, Fellmer, Adebo
Halbfinale:
kurz & schmerzlos - Alemania Muni 3:1
D'Steinbeisser - Starensemble Mir 0:1
Spiel um Platz 3:
Alemania Muni - D'Steinbeisser 2:1
Finale:
kurz & schmerzlos - Starensemble Mir 5:1
Einzelkritik
Das Grümpelturnier 2009 ist Geschichte, und einmal mehr ist es an diesem objektiven Beobachter des kölner Teams, eine vernichtend ehrliche Kritik der sportlichen Leistung zu verfassen.
Die Domstädter reisten in diesem Jahr motivierter denn je in das kleine idyllische badische Dorf, im Schoße des wunderschönen Kaiserstuhls. Zum ersten Mal mussten keine neuen Spieler in den Kader integriert werden, zudem gab es keine größeren Verluste zu beklagen. Der einzige Abgang, SirLord da Kähnt von Ehrenfeldisch, hatte aufgrund verschiedener Verletzungen schon seit dem Juli 2007 keinen Fuß mehr auf den heiligen Rasen des Weinbergstadions gesetzt, und zog daher nun die logische Konsequenz: Er beendete seine aktive Karriere. Das aktuelle Turnier wolle er lediglich auf dem Bildschirm verfolgen, sagte er. Traurigerweise fand sich aber keine TV-Station, die sich die Rechte für dieses Spektakel leisten konnte. Und so blieb es den Millionen von Fans vor Ort vorbehalten, einmal mehr den Kölnern bei der Demontage der lokalen Ballspielvereine zuzusehen (oder zu zu sehen? Oder doch zu zusehen? Wie sagte schon Jürgen Wegmann: "Er ist die deutsche Sprache noch nicht mächtig.").
Um die Fans gleich zu Beginn des Turniers zur Spielstätte zu locken, ließen sich sie Veranstalter in diesem Jahr einen ganz besonderen Coup einfallen: Die beiden vermeintlichen Top-Favoriten sollten das Kick-Off-Spiel bestreiten: Die Weltstars aus der Domstadt sollten gegen den Titelverteidiger Höp Höp De Löden Döden aus Endingen antreten, jenes Team, welches das letztjährige Turnier nahezu dominierte, und sogar die eigentlich überragenden Kölner von Domstadt United im Halbfinale ausschalten konnte. Und so mussten die acht Megastars aus Köln schon um ca. 12:40 Uhr zum ersten Mal auflaufen, einer Uhrzeit, zu der einige der Spieler gerade einmal rund vier Stunden geschlafen hatten. Es folgten Gruppenspiele gegen D'Steinbeisser, Fäschdraum und SV Wröööb, bevor es dann im Viertelfinale zum überraschenden Ausscheiden des tatsächlichen Starensembles aus Köln, gegen das nominelle Starensemble Mir kam.
MARC, die Legende im Tor der Kölner (und Legende darf hier durchaus negativ interpretiert werden), war 2009 im zweiten Jahr in Folge erstaunlich wenig am Ausscheiden des Teams beteiligt. Einmal mehr sorgte die starke Defensive dafür, dass nur wenige Bälle den Weg zum Tor fanden, und letztlich waren es dann auch nur vier, die in selbigem landeten. Bis auf die, für ihn obligarorische, ein- oder andere Unsicherheit, lieferte der Torwart eine solide Leistung ab, und schrammte im Neunmeterschießen im Viertelfinale knapp daran vorbei, der Held des Spiels zu werden, als er drei der vier Schüße nur um wenige Zentimeter verpasste.
In der Defensive agierte FRÄNK the Tänk so souverän, wie wir es von ihm
gewohnt sind. Die turbulenten Wochen vor dem Turnier, in denen unaufhörlich von
einem Ausscheiden des Abwehrrecken aus dem Team zu lesen war, scheinen völlig
spurlos an ihm vorbeigegangen zu sein. Zu seiner soliden Defensivarbeit kamen
einmal mehr gefährliche Vorstöße in die gegnerische Hälfte hinzu, die dann im
Spiel gegen den Fäschdraum auch mit einem Tor belohnt wurden, dass er gemeinsam
mit Mö schoss. Im entscheidenden Moment verließen den sonst so reservierten und
coolen Abwehrspezialisten dann jedoch die Nerven, als er seinen wichtigen
Neunmeter gegen das Starensemble über das Tor schoss.
FELLMO, der erfahrene Libero des
Teams, wird sich vermutlich noch lange an das diesjährige Turnier erinnern. Das
Ein-Mann-Bollwerk vor Torwart Marc, krönte seine ansonsten wieder einmal solide
Abwehrleistung mit zwei Handspielen, von denen eines an Dummheit nur sehr
schwer zu übertreffen ist (zur Freude von Marc, dessen Chancen auf die größte
Dummheit dieses Jahres damit erheblich sanken). Im wichtigen Spiel gegen
D'Steinbeisser spielten er einen eigentlich schon geklärten Ball vor den Augen
des Schiedsrichters und einiger Gegenspieler ganz locker und selbstverständlich
mit der Hand aus dem Strafraum, was zu einem Neunmeter und der Niederlage gegen
D'Steinbeisser führte. Somit war der erste Platz in der Gruppe verloren.
Zwischen seinen beiden Handballeinlagen hielt die deutsche Eiche aber wieder
einmal jedem Sturm stand, und sorgte wiederholt dafür, dass Marcs
überschaubares Können nicht allzu häufig herausgefordert wurde.
Ähnlich wie bei Fellmo in der Abwehr, lagen Top
und Flop in diesem Jahr auch bei MÖ in
der Offensive nah beieinander. Lief Anfangs noch alles glatt - viereinhalb Tore
in der Gruppenphase sicherten dem Team das Weiterkommen, und sein Ausgleich
gegen das Starensemble rettete das Team ins Neunmeterschießen - versagten
ausgerechnet dem Mann mit der eingebauten Torgarantie in jenem
Neunmeterschießen die Nerven, und er zirkelte seinen Schuss gezielt über das
Gebälk. So ließ sich dann auch noch ausgerechnet Mös Teamkollege und Bruder,
Fellmo, zu einer sehr subtilen Aussage hinreißen, die man mit etwas bösem
Willen durchaus als versteckte Kritik deuten könnte: "Also für mich ist ganz
klar Mö Schuld an unserem Ausscheiden!". Und welchen Grund hätte Fellmo, die
Schuld jemandem anderen in die Schuhe zu schieben? Es ist ja nicht so, dass er
wegen einem Handspiel Schuld daran hätte, dass Domstadt United in der
Gruppenphase nicht erster... Oh, moment. Egal, nichtsdestotrotz ist Mö einmal
mehr der Topscorer des Teams, und baute seine beeindruckende Bilanz auf
unglaubliche 25,5 Tore in 21 Spielen aus. Eine Marke, die nach unseren
Informationen* noch kein anderer Spieler in der Geschichte des
Kiechlinsbergener Grümpelturnier erreicht hat.
DAN, Rekordspieler der Mannschaft und
nächster Stürmer neben Mö, lieferte wie jedes Jahr (eine Ausnahme, 2008,
bestätigt die Regel) seine traditionellen zwei Tore ab. Ansonsten ließ er sich
häufiger ins Mittelfeld zurück fallen, um von dort am Aufbau des Spiels
mitzuwirken, die Hektik aus den Angriffen zu nehmen, und gegnerische Angriffe
möglichst schon im Keim zu ersticken. Die Konstanz der Leistung spiegelt sich
nicht nur in der Zahl der Tore wieder, sondern auch in der fast identischen
Einzelkritik, wie der Autor dieses Artikels bei nochmaligem Lesen eben Jener
feststellen musste.
Als dritter Mittelstürmer tat sich einmal mehr der Neue im Team, ADEBO, hervor. Wie schon bei seinem Debut im
Dress der Kölner vor einem Jahr, versenkte er auch 2009 schon im ersten Spiel
den Ball im gegnersichern Kasten, und legte so den Grundstein für eine solide
Leistung. Im Viertelfinale fasste er sich dann auch ein Herz, und übernahm die
Verantwortung beim dritten Siebenmeter, den er eiskalt verwandelte.
Außenstürmer FLOWDEE, im letzten Jahr
noch als hängende Spitze aktiv, belebte in diesem Jahr die rechte
Angriffsseite, mit seinem enormen Laufpensum. Immer wieder leitete er Angriffe
ein und schlug gefährliche Flanken. Im Entscheidenden Gruppenspiel gegen den SV
Wröööb war er es dann auch, der mit einem wunderschön herausgespielten Tor den
Sack zu machte, und das kölner Team endgültig ins Viertelfinale schoss.
Sein Gegenüber auf der linken Seite, seines Zeichens Außenstürmer und
begnadeter Tischtänzer, ROY L. FLUSH,
war über Links ähnlich aktiv, und suchte auch immer wieder selbst den Weg zum
Tor. Nicht zu selten tauchte er plötzlich hinter der gegnerischen Abwehr auf,
um eine präzise geschlagene Flanke seiner Mitspieler anzunehmen. Belohnt wurde
er im Spiel gegen Fäschdraum, als er sein Torekonto weiter erhöhte, um seinen
Rang als drittgefährlichster Stürmer der Vereinsgeschichte, neben den Routiners
Dan und Mö zu festigen.
Insgesamt beendeten die Kölner das Turnier in diesem Jahr also nur mit einem enttäuschenden fünften Rang, spielerisch sah die Leistung jedoch nicht ganz so übel aus. Auch wenn man in vielen Spielen das Gefühl hatte, dass die Spieler ihr volles Potential an diesem Tag einfach nicht abrufen konnten, spielten sie insgesamt doch alle solide, und setzten die vorher festgelegten Taktiken gekonnt um. In einigen Spielen kam dann eben auch noch das Pech dazu, oder, um noch einmal Jürgen Wegmann zu zitieren: "Zuerst hatten wir kein Glück, und dann kam auch noch Pech dazu". Und der Titel, der wird dann eben im nächsten Jahr gewonnen. Dieses Jahr war der Pokal eh viel zu klein!
* = Unsere Informationen: "Auf jeden Fall ist NOCH NIE jemand zu mir gekommen, und hat mir gesagt, dass schon einmal jemand mehr als 25,5 Tore in 21 Spielen geschossen hat. Insofern ist es nur richtig davon auszugehen, dass es tatsächlich noch niemandem gelungen ist." - Aussage Team-Manager Marc. Hervorhebungen durch den Autor.
Last
Update: 21.07.2009
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