The Original Wailers - Live 2009

 

 

Die Reggae-Legende Bob Marley kann man heute nicht mehr Live im Konzert erleben. Glücklicherweise bedeutet dies jedoch nicht, dass man auch auf seine Musik verzichten muss. Die Chancen, Bob Marleys Musik von seiner Band, den Wailers, einmal Live zu erleben, haben sich in den letzten Jahren sogar verdoppelt. Marleys ehemaliger Bassist Aston Barret bereist die Lande mit seiner Gruppe The Wailers Band, während Marleys Gitarristen Junior Marvin und Al Anderson unter dem Banner The Original Wailers touren. Letztere verschlug es im Sommer 2009 nun nach Deutschland in den Biergarten des Strobels, im Schatten des ehemaligen Westfalenstadions in Dortmund.
2009 besteht die Band neben Marvin und Anderson aus Rohan Reid (Bass), Paapa Nyarkoh (Drums), Jawge Hughes (Keyboard), Erica Newell (Backup Vocals) und Rochelle Bradshaw (Backup Vocals). Auf dem Programm stehen die alten Songs von Bob Marley.

Die Show beginnt gegen 19:30 Uhr mit Sebastian Sturm und seiner Jin Jin Band, die das Publikum über eine halbe Stunde mit ihrem Roots-reggae in die richtige Stimmung bringen. Die Wailers betreten gegen halb neun die Bühne.
Den Auftakt für die knapp anderthalb Stunden lange Show macht "Natty dread", bevor die Stimmung beim zweiten Song "Get up stand up" einen ersten kleinen Höhepunkt erreicht. In der Folge werden Marleys Lieder, von frühen Songs wie "Concrete Jungle", über die großen Hits "I shot the sheriff", "Stir it up", "3 little birds" und "Jammin'" bis zu den späteren Werke wie "We and dem" wiedergegeben. Mit "Solution" schaffte es sogar ein Song die Playlist, der nach dem Tod Marleys von den verbliebenen Wailers geschrieben wurde. Der Klassiker "No woman, no cry" wurde an diesem Abend unglücklicherweise aus dem Programm genommen, und durch "No more trouble" ersetzt. Für die Zugabe wurden dann mit "Redemption song", der nicht in der ursprünglichen akustischen, sondern in der Band-Version gespielt wurde, "One love" und "Exodus" noch einmal drei Hits serviert.
Die großen Songs von Bob Marley noch einmal live zu hören, ist auf jeden Fall ein schönes Gefühl, auch wenn Junior Marvins wenn auch gelungene Kopie Marleys als Frontmann, natürlich nicht annähernd an die Legende heranreichen konnte. Völlig überzeugen konnte Al Anderson als Leadgitarrist. Er spielte überragende Soli, die besonders bei Musikrichtungen wie Roots-reggae, der sich eher durch musikalischen Minimalismus auszeichnet, sehr hervorsticht. Mit seinem Spiel wäre er allerdings auch auf jedem anderen Konzert besonders aufgefallen. Und so war es kein Wunder, dass einige Fans ihm während des Konzerts buchstäblich zu Füßen lagen.

Um 22 Uhr war das Konzert dann schon wieder vorbei, und die Wailers mischten sich noch ein wenig ins Publikum, um Autogramme zu verteilen, und sich zu unterhalten.

 

 

 

Last Update: 22.12.2009
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Kommentare zu diesem Artikel


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Name: Flossy
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Great stfuf, you helped me out so much!


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