Subway to Sally - Nord Nord Ost - Tour 2005

Subway to Sally war das erste Konzert, bei dem ich die Live Music Hall komplett ausverkauft erlebt habe. Und "ausverkauft" heißt in diesem Fall: Total überfüllt. Somit das einzig Negative gleich zum Anfang. Mantel abgeben war nicht möglich, da die Garderobe voll war (Etwas unpraktisch, da es draußen immerhin Winter ist, und ich dementsprechend einen dicken Mantel an hatte), und wir leider recht weit hinten standen. Hinten war wenigstens so viel Platz, dass man relativ entspannt stehen konnte. Der Blick war akzeptabel, der Sound war selbst dort noch sehr gut!
Leaves Eyes eröffneten den Abend pünktlich um 8 Uhr, was bedeutete, dass wir den Auftritt zur Hälfte verpassten. Sie spielten die, für Vorgruppen übliche, gute halbe Stunden und bleiben zumindest mir weder besonders positiv, noch besonders negativ in Erinnerung. Bei den zahlreichen Enttäuschungen bei Vorgruppen ist das allerdings schon etwas sehr Gutes.
Musikalisch ließen
Subway to Sally dann erwartungsgemäß nichts zu wünschen übrig.
Zwar kannte ich viele Lieder nicht, dass war aber schon ok. Erstaunlich war
die vielzahl der Instrumente. Neben den üblichen Gitarren (Sogar 3-Riffig),
Bass und Schlagzeug (Double-Set) auch verschiedene Flöten, Dudelsack, Geige,
Komisches Ding mit Kurbel (Was war das?! Nur eine Drehorgel?), Laute... Für
Gothik Rock/Metal zwar alles keine ungewöhnlichen Instrumente, aber dennoch
auch kein Standard. Auch bei der Länge von knapp zwei Stunden + 5 Zugaben
kann man wirklich nicht meckern.
Überragend war die Bühnenshow. Zur Eröffnung und zum Ende Schnee,
in der Mitte Feuer ohne Ende. Die üblichen Feuerfontänen, aber auch
Feuerspucken (Von Bodenski und Simon), und Flammenwerfer, sowie eine tolle Lightshow.
Was Stimmung und Atmosphäre angeht, also ein wirklich überdurchschnittlich gutes Konzert. Einziger Kritikpunkt bleibt demnach die Fehlentscheidung, das Konzert in die viel zu kleine Live Music Hall zu legen.
Last Update:
21.12.2005
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