The Prodigy – Invaders must die Tour 2009

Eine der größten Livebands der letzten 20 Jahre meldete sich Anfang des Jahres nach einer fünfjährigen Abstinenz zurück. Das Album „Invaders must die“ fiel nach dem schwachen „Always outnumbered, never outgunned“ deutlich stärker aus, und nun ist das Trio um Liam Howlett auch wieder auf den Bühnen der Welt unterwegs. In Düsseldorf machten the Prodigy in the Philipshalle halt.
Als Opener brachten the Prodigy die britische Electrocore Gruppe Enter Shikari mit, die mit ihrem Mix aus Hardcore Punk und Electro von Anfang an gut abgingen. Dabei brachten die Basslastigen Beats die 8000 Fans in der Halle schon von Beginn an zum springen, und lediglich die schwache Stimme von Frontmann Rou Reynolds störte ein wenig. Für eine Vorband ungewöhnlich, spielten Enter Shikari gut 50 Minuten, bevor sie um 20 vor 9 die Bühne wieder verließen.
The Prodigy, die ihre Fans auch schon einmal warten ließen, betraten nach der üblichen halben Stunde Umbaupause die Bühne mit dem Track „World’s on fire“, und machten gleich da weiter, wo Enter Shikari aufgehört hatten. Die ganze Halle sprang und tanzte von Anfang an. In den nächsten 75 Minuten präsentierten the Prodigy einen Mix aus Tracks von „The Fat of the Land“ und „Invaders must die“, angereichert mit „Poison“ und „Voodoo people“. Alle großen Hits wie „Breathe“, „Firestarter“ (Der einzige Track, bei dem Keith Flint am Mikrofon stand), „Smack my bitch up“ und „Invaders must die“ wurden gespielt. Für die fünfzehnminütige Zugabe wurde mit „Out of space“, „No good“ und „Their law“ noch einige weitere Tracks der beiden frühen Alben aufgepackt, so dass schließlich lediglich das schwache „Always outnumbered never outgunned“ komplett ignoriert wurde.
Insgesamt verging die 90minütige Show wie im Flug. Die größten Hits der Band wurden gespielt, dazu einige Songs des neuen Albums. Tänzer Keith Flint und Sänger Maxim Reality gaben alles, und hatten die Halle durchweg gut im Griff. Die 8000 Fans in der ausverkauften Philipshalle sprangen und tanzten durchgehend. So ging insgesamt wahrscheinlich niemand unzufrieden nach Hause.
Setlist:
1. World’s on fire
2. Breathe
3. Omen
4. Poison
5. Warrior’s dance
6. Firestarter
7. Run with the wolves
8. Voodoo people
9. Omen Reprise
10. Invaders must die
11. Smack my bitch up
12. Take me to the hospital
13. Out of space
14. No good (Start the dance)
15. Their law
16. Stand up (Outro)
Last Update:
22.12.2009
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