Dropkick Murphys – Europe 2010 Tour

 

 

Für Anfang Februar hatte sich ein sehr interessanter Konzertabend angekündigt: die Dropkick Murphys bringen die Irish-Folk-Punk Band the Mahones und die Hardcore Punk Legenden Sick of it All mit zu einem Konzert nach Düsseldorf. Das ganze in der, man würde meinen für die Murphys viel zu großen, Philipshalle und für nur 29 Euro. Das darf man sich nicht entgehen lassen.

Auf der Karte wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Konzert „PÜNKTLICH“ beginnt. Das wäre dann um 20 Uhr. 20:10 Uhr stehen wir vor der Halle, und sofort hört man, dass schon gespielt wird. Also schnell rein, denn die Mahones möchte man sich nur ungern entgehen lassen. Leider haben zu diesem Zeitpunkt gerade Sick of it All ihr einstündiges Set eröffnet. Die Mahones haben wohl bereits um 19:15 Uhr gespielt. Soviel zu pünktlich.

Sick of it All bekommen als Special Guest eine ganze Stunde Spielzeit, entgegen der regulären 30 Minuten einer Vorband. Und womit? Mit Recht. Die legendären Hardcore Punker aus New York klingen auch im vierundzwanzigsten Jahr ihres Bestehens so frisch und knallhart wie früher. Und Live klingt Hardcore Punk sowie so noch einmal deutlich besser, als auf der Platte. Gut für alle, die nicht gerade am Rücken operiert wurden, und somit von Anfang an im Mosh Pit Gas geben dürfen. Bis 21 Uhr rocken sich SoiA durch ihre Alben, und sogar die Dropkick Murphys und die Mahones stehen am Bühnenrand und lassen sich den Auftritt nicht entgehen. Murphys Schlagzeuger Matt Kelly singt auch gleich einen Song.

Nach der üblichen halben Stunde Umbaupause beginnt schließlich der Headliner. Wie üblich eröffnet die Bandeigene Version der inoffiziellen schottischen Nationalhymne „Scotland the Brave“, „Cadence to arms“ die Show. Es folgt eine Mischung von 23 Stücken aller Alben, und ruhig wird es eigentlich nur für einen Moment, im Intro von „The auld triangle“. Ansonsten geben die Murphys Vollgas, und die Fans sind voll dabei. Den Abschluss des regulären Sets macht wie üblich „Kiss me, I’m shitfaced“, so dass die ganze Halle noch einmal mitgrölen darf. Im Anschluss dauerte es auch keine zwei Minuten bis die Band für die Zugabe erneut die Bühne betrat. Nach dem Klassiker „Barroom hero“, stimmten sie dann auch noch ihren ersten und einzigen kleineren Hit, „I’m shipping up to Boston“ an, für den der Düsseldorf Frontmann der Broilers, Sammy Amara, mit in die Saiten greifen durfte. Den endgültigen Schlusspunkt setzten zwei weitere Murphy Klassiker, „Skinhead on the MBTA“ und „Boys on the docks“, zu denen dann auch die Gitter zur Bühne geöffnet wurden, wodurch diese sich in wenigen Sekunden komplett füllte. Erstaunlicherweise schaffte die Band es dennoch, die Songs zu Ende zu bringen.

Und so endetete schließlich ein großartiger Konzertabend, der wahrscheinlich noch überragender geworden wäre, wenn man die Mahones auch noch gehört hätte. Aber nichtsdestotrotz ist somit das erste Konzerthighlight des Jahres 2010 gefunden.

Setlist:

1. Cadence to arms
2. Do or die
3. Captain Kelly’s kitchen
4. The state of Massachusetts
5. Johnny, I hardly knew ya
6. Your spirit’s alive
7. The warrior’s code
8. The fighting 69th
9. As one
10. Buried alive
11. Surrender
12. The wild rover
13. Bastards on parade
14. The dirty glass
15. Time to go
16. Sunshine highway
17. Heroes from our past
18. The auld triangle
19. The gauntlet
20. Finnegan’s wake
21. Forever
22. 21 guitar salute
23. Never forget
24. Kiss me, I’m shitfaced

25. Barroom hero
26. I’m shipping up to Boston
27. Skinhead on the MBTA
28. Boys on the docks

 

 

Last Update: 06.02.2010
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Kommentare zu diesem Artikel


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Name: Nelly
Kommentar:
A pligsenaly rational answer. Good to hear from you.


Name: Darence
Kommentar:
That really caurtpes the spirit of it. Thanks for posting.


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